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Vanessa Licht

Rasende Reporterin

Krebserregende Brustimplantate: Chirurg hilft Wienerin

Melanie aus Wien traute ihren Augen nicht, als sie bei einer Recherche herausfand, dass die Brustimplantate, die sie in sich trug, als krebserregend gelten. Von ihrem Arzt im Stich gelassen, fühlte sie sich verzweifelt und wusste nicht weiter. Ein renommierter Facharzt für ästhetische und rekonstruktive Chirurgie rettete ihre Nerven – und ihre Brüste.

Melanie wendete sich an die rasende Reporterin, um ihre Geschichte zu erzählen und Frauen zu motivieren, Hilfe zu suchen, wenn sie sich von ihrem Arzt alleine gelassen fühlen.

(c) Photolehner

„Ich hatte Probleme mit meinen Implantaten und fand bei eigenständiger Recherche heraus, dass die Brustimplantate, die ich in mir hatte, als krebserregend gelten. Mein voriger Arzt hatte mich weder informiert noch wurde mir in meiner Situation geholfen. Da fühlt man sich im Stich gelassen“, erzählt die Wienerin im Gespräch mit Vanessa Licht.

(c) Photolehner

„Absoluter Pfusch“
Die junge Frau fühlte sich verpfuscht und das, obwohl sie den Eingriff bei einem Arzt in Österreich hatte machen lassen. Ein furchtbarer Gedanke, einen Fremdkörper in sich zu tragen, der dem eigenen Körper schaden kann oder wird. Schließlich kam sie zu Dr. Ben Gehl, der sich in Wien bereits einen äußerst guten Ruf geschaffen hat und diesen auch bei Melanie bestätigte. „Ich war total verängstigt wegen dieser Horrorerfahrung und dem unmöglichen Umgang des vorigen Arztes, der mich verpfuscht hatte. Nach der ersten OP war mir auch kotzübel, doch damals hatte ich mir noch nichts dabei gedacht“, erzählt sie. Der Facharzt für ästhetische und rekonstruktive Chirurgie schob Melanie ohne langes Fackeln ein und entfernte die Implantate und den „Pfusch“ des vorigen Arztes.

„Mir ist wirklich wichtig, meine Geschichte zu erzählen, da ich sicher nicht die Einzige bin, der es so ergangen ist. Der erste Arzt war eine absolute Katastrophe und ich hatte wirklich einen großen Schock, als mir klar wurde, dass ich krebserregendes Material implantiert bekommen hatte. In der Praxis von Dr. Gehl war das Gefühl ein ganz anderes – hier wurde mir die Angst genommen und ich wurde nicht wie eine Nummer behandelt“, zeigt sich die Wienerin dankbar. Keine Schmerzen, keine Übelkeit: Nach dem Entfernen und Ausbessern der verpfuschten Brüste ging es Melanie um Welten besser und sie konnte nach Hause gehen. Bei den Kontrollterminen war schließlich alles in Ordnung und sie kann sich wieder wohlfühlen. „Ich danke dem Doktor und auch dem Anästhesisten Wolfang Klug – sie haben mir mein gutes Lebensgefühl zurückgegeben.“

Dr. Gehl ist aber nicht nur für Melanie der Retter in der Not. Er setzt sich besonders für Frauen und Kinder im In- und Ausland ein, die er operiert und ihnen damit ein Stück Leben zurückgibt. Ein Posting aus Mumbai zeigt beispielsweise ein junges Mädchen in Mumbai, die er nach schwerwiegenden Verbrennungen operierte. Spenden sind erwünscht und vor allem willkommen!

Februar 2021, Vanessa Licht

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