Vanessa Licht

Rasende Reporterin

ZEITGEIST: Umweltschonende Maßnahmen beim Wiener Hauptbahnhof

Das ZEITGEIST Vienna beweist wahrlichen Zeitgeist und versucht, bestmöglich auf die Bedürfnisse der Umwelt einzugehen. Den Komfort zu wahren und gleichzeitig umweltschonende Maßnahmen zu setzen – dafür bedarf es kluge Einfälle. Eine der Antworten lautet: Ecoturbino. Was das ist? Und was man spart, wenn man auf die tägliche Zimmerreinigung verzichtet? Die rasende Reporterin traf Geschäftsführer Andreas Purtscher.

In welchen Bereichen setzt das Hotel Zeitgeist Vienna auf Nachhaltigkeit?
Angefangen von unserer Top Lage beim Wiener Hauptbahnhof, wo wir unseren Gästen eine umweltfreundliche Anreise bieten bis zu den gratis eTankstellen in unserer Garage und unserer neu installierten Photovoltaikanlage am Dach – wir haben uns auch während der Krise nicht davor gescheut, hier Investitionen zu tätigen.

Was ist denn eine Photovoltaikanlage?

Man kann bei euch auch umweltfreundlich Geld sparen, korrekt?
Absolut! Wir haben schon vor ein paar Jahren eine eigene nachhaltige Rate eingeführt, unsere Green Rate, wo der Gast bis zu 20% zusätzlich sparen kann, wenn er auf die tägliche Zimmerreinigung verzichtet. Diesen Umweltschutzgedanken unterstützen wir zusätzlich mit einem Getränkegutschein für unsere Bar Pergola und einem kleinen Geschenk.

Ecoturbino: Ein kleines, Wasserspartool – das ist ein Durchfluss-Reduzierer für Duschen. Einfach über dem Duschkopf zusätzlich angeschraubt, spart dieser Wasser und Energie – man merkt den Unterschied beim Duschen nicht.

Warum Ecoturbino?
Wir haben das System von Ecoturbino seit Sommer 2019 im Einsatz. Schon seit der Eröffnung unseres Hotels vor acht Jahren haben wir uns den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz verschrieben – bei gleichzeitig höchstem Qualitätsanspruch für den Gast.

Ganze 3000 Euro Kosten werden im Jahr gespart.

Darum war das System von Ecoturbino so interessant für uns, verspricht es einerseits Wasser und damit Kosten zu sparen, ohne dass der Gast auf den gewohnten Duschkomfort durch beispielsweise einen zu geringen Wasserdruck verzichten muss. Wir konnten uns bei einem Testverlauf davon überzeugen, dass der Komfort nicht „auf der Strecke“ bleibt und haben das System schließlich in 87 Zimmern eingesetzt. Nach der Implementierung konnten wir auch feststellen, dass der Wasserverbrauch auch definitiv zurückgegangen ist. Dadurch sparen wir uns auch tausende Euro Betriebskosten im Monat.

Die rasende Reporterin hat den „Kübeltest“ durchgeführt. Wie lange braucht der Kübel, um sich zu füllen – mit und ohne Ecoturbino.

Mit dem Wasserspartool plätschert es genauso dahin, der Wasserverbraucht ist aber deutlich reduziert!

Zum Vergleich: Ohne Ecoturbino ist der Kübel in unter drei Minuten voll. Mit dem Wasserspartool dauert es knappe 3.5 Minuten. Auf das Jahr gerechnet, kann sich die Summe sehen lassen – und das Duscherlebnis bleibt dasselbe. Das Tool gibt es natürlich nicht nur für Hotels. Auch für die eigenen vier Wände ist es eine Ausgabe wert!

Wie kommen diese Nachhaltigkeitsmaßnahmen bei den Gästen an?
In Gesprächen mit unseren Gästen und durch die äußerst positiven Buchungszahlen unserer Green Rate sehen wir, dass nachhaltige und umweltbewusste Angebote auch in der Hotellerie immer stärker nachgefragt werden. Hier sind wir sind uns der Verantwortung bewusst, weiterhin aktiv zu bleiben und den grünen Gedanken weiterzuentwickeln.

Sind weitere Maßnahmen geplant?
Und wir sind hier noch lange nicht fertig, wir optimieren stetig unsere Prozesse: ob das den Einkauf größerer Gebinde von ökologischen Putzmitteln für das Housekeeping betrifft, oder die Auswahl regionaler Lebensmittellieferanten für unser Restaurant und Frühstück – bis hin zu klimaneutralen Veranstaltungen in unserem Seminarbereich Mezzanin. 

Das Interview kurz zusammengefasst:

Oktober 2021, Vanessa Licht

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